LichtKirche

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Volle 10 Punkte vom Architekten

Mit vier Mann Kirche zu den Menschen tragen

S.B.

Architekt Andreas Hein (56, Foto rechts) kennt viele `mobilen Bauten`, „aber auf einer Skala von 1-10 würde ich der LichtKirche auf jeden Fall eine 10 geben.“ Deshalb baut er sie auch immer wieder gerne auf. In diesem Fall auf der Landesgartenschau 2018 in Bad Schwalbach. Doch bevor es an die Errichtung der tatsächlichen Kirche geht, wird heute in Eiseskälte in Bad Schwalbach der Empfangspavillon aufgestellt. Er dient als Empfangsraum und Shop für die Gäste. Die Planung des Aufbaus liegt dabei in den Händen von Andreas Hein.

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S.B.

Hein war von Jugend an von Holz begeistert. Er arbeitete viele Jahre mit Herzblut als Zimmermann und studierte erst mit 30 Jahren Architektur. „Wenn das Holzgerippe steht und das Wetter ist vielleicht auch grad noch passend gut – dann ist das mein Highlightmoment. Dann steht für mich die Kirche.“

Eine Kirche, die für ihn mehr symbolisiert, als nur ein architektonisch interessantes Gebäude. Es ist die Idee, die Andreas Hein an der LichtKirche fasziniert: „Wenn Menschen heute nicht mehr so oft zur Kirche gehen, dann müssen wir eben die Kirche zu den Menschen tragen.“ Notfalls mit bloßen Händen. Jedes Bauteil der LichtKirche, abgesehen vom Fundament, kann nämlich von vier Personen getragen und errichtet werden. Kirchen müssten da gebaut werden, wo die Menschen sind, sagt Hein. Insofern ist er sehr froh, dass die EKHN sich solch einen mobilen Bau erdacht hat. 

Die Errichtung des Pavillons heute ist der Startschuss für den straffen Zeitplan zum Aufbau der LichtKirche: Zu Ostern soll sie fertig auf dem Gelände stehen. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun: Kabel im frostharten Boden verlegen, das 40 Tonnen schwere Fundament einlassen und die tragende Stahlkonstruktion im Boden verschrauben. Das Plexiglas wird montiert, die Inneneinrichtung aufgebaut, Beschädigungen vom Aufbau werden ausgebessert, die Lichttechnik installiert und die Abnahme der Bauaufsicht begleitet. Das alles gehört zu den Arbeiten vom LichtKirchenarchitekten. 

„Doch letztlich ist es ja nicht das Gebäude, das wir da hinstellen, das LichtKirche ausmacht. Das Gebäude fängt ja erst richtig mit dem Programm an zu leben.“

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